Wer den Wahl hat das Lampenöl und die Seife

Ein Telefonanruf reist mich aus dem Schlaf. Verdammt wieso habe ich nur den Klingelton durch eine Trockenlebensmittelschleuder ersetzt?

Was mache ich, wenn das Kopfkissen auf einmal steinweich und herzerflüsternd laut wird? Muss ich dann endgültig in Morpheus Reich eintreten oder darf ich diese Situation dazu nutzen, natürlich ganz uneigennützig, endlich die Mongolei voller weißer Ponies zu stellen um schnellstmöglich alles vergessen zu können?

Der Bass kitzelt unter meinen kleinen Zeh und Bratsche auf der ich liege beginnt zu schaukeln. Was passiert wenn denn nun doch eine Wahl vom Himmel fällt und dieser nur knapp meine 5%-Hürde verfehlt?

Relevant scheint aber auch dieser Absatz nicht zu werden und so schließe ich mit einer Behauptung dessen Widerlegung von großen Uneigennutz sein wird.

Folgendes hatte ich zum Landesparteitag 2013.1 in Hannover als kleine Pausenrede gehlaten und da ich mich gerade ein wenig auf den Kreisparteitag 2013.1 vorbereite un das ganze wiedergefunden habe, finde ich das das gerade ein guter Zeitpunkt ist das ganze zu bloggen.

Auch wenn ich heute nicht vorhabe mich auf irgend ein Amt zu bewerben oder auch nur versuchen möchte euch davon zu überzeugen, dass irgenetwas die Piratenpartei retten kann bzw. ihren Sicheren Untergsng bedeuten wird, möchte ich ein Wort in den Mittelpunkt meiner Rede stellen, das ich in letzter Zeit leider viel zu selten gehört habe und von dem ich eine Zeit lang nicht dachte, wie wichtig diese Eigenschaft für uns eigentlich ist. Wir sind eine Spaßpartei.

Nun werden die ersten von euch denken „Spaßpartei? Wir müssen professioneller werden, unsere Themen, Köpfe, Werte besser verkaufen. Spaßpartei, das wäre schön wenn wir das wirklich hinter uns gelassen haben.“ Aber ich möchte euch meine Intension doch ein wenig genauer erläutern. Wir alle sind mit einer bestimmten Intension Piraten geworden, der eine will die Welt verbessern, der andere erhalten. Der eine ist vielleicht dabei, weil er das Gefühl hat oder hatte, sein Thema in der Piratenpartei voranbringen zu können oder durch die Installation von unserem neuen Betriebssystem das politische Klima und die Art wie in unserem Land Politik gestaltet wird nachhaltig zu verändern.

Aber lasst mich zurück zum Spaß kommen, den ich in letzter Zeit doch das ein oder andere mal vermisst habe, der Spaß der meine ich viele von uns mit angetrieben hat. Oder finden wir ein anderen, meiner Meinung nach sehr verwandtes Wort: Leidenschaft. Ist nicht die Sauce Bolongnaise die beste die stundenlang mit dem Ziel ein geiles Mittagessen zu kochen mit den besten Zutaten von einer leidenschaftlichen Mama oder einem leidenschaftlichen Papa geköchelt wurde? Und ist nicht auch der leidenschaftliche Sex der Beste? Ist nicht das Produkt eines Handwerkers der sein Herzblut in jedes Stück steckt dem aus der Massenproduktion vorzuziehen? Ist es nicht die Software, die viele Freiwilliger und um die Welt aus Spaß und Leidenschaft programmiert haben und diese, damit Sie von anderen verbessert werden kann, unter freien Lizenzen gestellt wurde, die den Softwaremarkt der letzten Jahrzehnte geprägt und verändert hat?

Ich frage euch, wie sollen wir die Wähler von unseren Ideen begeistern, wenn wir selbern nicht begeistert auftreten? Welche Motivation haben wir noch, wenn wir aufhören unseren natürlichen Antrieb wahrzunehmen und zu fördern?

Wir werden an diesem Wochenende viele Piraten erleben, die für uns und unsere Ziele Verantwortung übernehmen wollen. Piraten, die Spaß daran haben zu organieren, zu optimieren und zu motivieren. Jeden einzelnen dieser Kandidaten aber auch allen Piraten die Aufgaben ohne Posten übernehmen oder ihre Ideen und Gedanken investieren möchte ich jetzt schonmal danken. Lasst uns allen diesen Piraten so gut wir können unter die Arme greifen, lasst uns darauf achten, dass keiner den Spaß an der Arbeit in der Piratenpartei verliert oder nur noch auch Pflichtgefühl oder mit der Aussicht auf ein lukratives Mandat weitermacht.

Ich muss selbstkritisch zugeben, bei mir war teilweise im Wahlkampf auch der Frust größer als der Spaß, wenn man in kleinen Städten am Infostand alleine herumsteht oder wenn man die ersten niederschmetternden Hochrechnungen oder Umfragen sieht. Aber die Piraten haben das Zeug hier nicht zu verzagen und dann doch den Infostand bei Minus 8 Grad zu haben, der 2 Stunden länger steht als alle anderen Infostände. Wo Helfer aus ganz Deutschland kommen und uns unter die Arme zu greifen.

Schlussendlich möchte ich dem Osnabrück Stammtisch nach de m Stammtisch danken, der für mich am vergangenen Donnerstag gezeigt hat, dass aus ein paar Nerdwitzen auch 2,1 % eher als Chance gesehen werden als als Klatsche oder dem Ende der Piratenpartei.

Lasst uns unser Motivation nicht kaputtmachen. Nicht von außen aber auch auf keinen Fall von Innen. Lasst uns zeigen, dass wir Politik nicht des Geldes oder der Macht wegen betreiben sondern aus Leidenschaft.

Ein Frühlingsbote?

Ein Frühlingsbote?

Endlich kommen mal wieder die ein oder anderen Blumen heraus, vor die man dann eine Linse halten kann. Das schöne an Blumen entgegen irgendwelchen Tieren: Die Blumen rennen nicht weg ;-9

Spielkind Christian hat da was entdeckt

Spielkind Christian hat da was entdeckt

Bei meinen Eltern @home hab ich da was nettes entdeckt was mal wieder ausprobiert werden musste.

Frohe Ostern 2013

Frohe Ostern 2013

Mit diesem Foto, aufgenommen durch meinen Vater am Karfreitag 2013 wünsche ich allen Lesern, die es ja zahlreich zu geben scheint ;-), ein frohes Osterfest 2013.

Social Experiments Teil 2: Mit dem Thermobecher zum Bäcker nebenan

Nach dem ersten Versuch meinen Kaffeebecher auch außerhalb meiner 4 Wände zu befüllen habe ich dies nun auch mal in verschiedenen Bäckereien versucht.

Die kleine Nachbarschafts-Bäckerei

Die erste Ernüchterung machte sich schnell breit: Mein Becher ist zu groß für die Maschine, das hatte ich von einer Senseo erwartet aber doch nicht von einer Profimaschine ;-). Die Lösung präsentierte die gute Bäckereifachverkäufering aber schnell: Der geünschte Cappuchino wurde einfach in eine ganz normale Tasse gebrüht und dann äußerst geschickt in meinen Thermobecher umgeschüttet. Der Geschmack des Ganzen war dann auch um einiges besser als die Burgerking-Variante, aber das habe ich nicht anders erwartet.

Der Discount-Bäcker mit Selbstbedienung

Auch hier das Dilemma das auch die Nachbarschafts-Bäckerei hatte: Mein Becher ist zu groß oder besser gesagt zu hoch für die SB-Maschine. Das Schöne aber: Keiner meckert als ich den Becherhalter und das Abtropfgitter kurzerhand ausbaue um Platz für meinen Thermobecher zu machen. Somit gelang auch hier die Befüllung mit etwas Zusatzaufwand recht problemlos und hat auch nicht zu unnötig unsauberen Geschirr geführt. Natürlich bin ich ein netter Mensch und baue danach die Maschine wieder zusammen.

Die 80er haben angerufen - Sie wollen Ihr Smar(t|argt)phone zurück

Die 80er haben angerufen - Sie wollen Ihr Smar(t|argt)phone zurück

Ein schönes, nostalgisches Stück Kommunikationshistorie was dort beim Aufräumen gefunden wurde.

Take a look

Take a look

Nette kleine Gerätschaft aus dem Optikerbedarf. Ich habe keine Ahnung was man durch das Drehen der einzelnen Einstellungen so alles kaputt machen kann aber es sieht spaßig aus.

Am Infostand der Piratenpartei in Bramsche

Eigentlich nur hier weil zu lang für einen Tweet:

Wahlkampf mach Spass! Muss ich ja mal sagen, auch wenn Regen, Kälte, alleine rumstehen, gefühlte Inneffektivität und allgemeine plattitüdenhafte Ablehnung einem manchmal die Motivation rauben so gibt es dann auch hin und wieder die kleinen Motivationsgeschichten, die einen dann doch wieder vor die Tür treiben und ich hoffe, jeder hat beim Wahlkampf die ein oder andere dieser Geschichten, die uns mal wieder auch im Gesamten etwas mehr von diesem Ding Namens Motivation bringen.

Der katholische Kindergarten

Eine Dame kommt an den Infostand: Entschuldigen Sie, ich habe da mal eine ungewöhnliche Bitte. Mein Sohn hatte einen Piratenpartei-Sticker an der Jacke kleben aber er geht in einen katholischen Kindergarten und da ist er irgendwie auf wundersame Weise verschwunden. Kann ich bitte so viele haben, bis die dran bleiben?

Die intransparente Rutschenpolitik in Bramscher Schulen

Eine Mutter kommt mit Ihren zwei Töchtern an den Infostand.

Tochter 1: Mama, warum steht der da?
Mutter: Der ist von der Piratenpartei, der möchte, dass wir ihn wählen.
Tochter 2: Warum sollen wir den wählen?
Mutter: Also hier auf dem Schild steht, ich soll euch fragen, fragt doch mal den jungen Mann
Tochter 1: Hallo, warum sollen wir Piraten wählen?
Ich: Oh, da gibt es vieles aber Ihr habt doch am Kindergarten bestimmt einen Spielplatz, oder?
Tochter 1: Ich geh schon zur Schule!
Tochter 2: Ich auch, wir gehen beide schon zur Schule!
Ich: Ok, dann stellt auch mal vor, bei euch an der Schule wird ein neuer Spielplatz gebaut und alles wird neu gemacht. Und wenn alles fertig ist, merkt Ihr, dass die zwei Tischtennisplatten gebaut haben aber keine Rutsche.
Tochter 1: Stimmt! Bei uns an der Schule gibt es zwei Tischtennisplatten aber keine Rutsche.
Ich: Ob als ich es gewusst hätte ;-) Wir Piraten wollen nun, dass deine Mutter im Internet nachlesen kann, warum die keine Rutsche gebaut haben und nicht, dass Ihr alle immer fragen müsst und dann keiner antwortet.
Tochter 2: Warum gibt es bei uns am Spielplatz keine Rutsche?
Ich: Das weiß ich nicht, das hat mal irgendjemand im Rathaus entschieden und der hat bestimmt auch andere Leute gefragt, ob nun Tischtennisplatten besser sind oder Rutschen aber wir möchten wissen, wen er gefragt hat, einen Tischtennisplattenverkäufer oder jemand anderen.
...

Mehr davon?

Mehr davon will ich jetzt von euch lesen! Los, motivize yourself!

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