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Ein Rant gegen blöde Mailbetreffs

Immer wieder passiert es, dass ich mich über sinnlos gewählte Mailbetreffzeilen aufrege, meistens bei Personen, denen man das geschickterweise nicht ins Gesicht brüllt.

Daher hier einfach mal um mich nicht personenbezogen aufzuregen, eine kleine Zusammenfassung, was an Betreffzeilen nur bedingt hilfreich ist:

  • Mail von $Name: Nunja, diese Information gibt mir schon der Absender der Mail Preis, das musst du nicht mehr in den Betreff schreiben, außer evtl. Du schreibst von einer Mailadresse, die mir bisher nicht bekannt war.
  • Meine Homepage: Schon besser, wir wissen nun worum es geht. Blöd nur, wenn sich alle deine Mails um deine Homepage drehen
  • WICHTIG!!!!!!!1!!ölf!!: Hmm... sieht nach schlecht gemachten Spam aus und wenn ich nicht auf den ersten Blick erkennen kann, worum es geht, kann es kaum so wichtig sein
  • Schau mal: Na schau mal wie schön die Landschaft ist?
  • RE: RE: RE: ANT: RE: RE: irgend eine alte Mail: Ok, wenn du deinen alten Mailbestand auch als Adressbuch nutzt, gerne das mach ich teilweise auch nicht anders. Aber bitte nutze nicht immer die Antwortfunktion auf uralte Mails. Bei den allermeisten Mailclients kann man in der Mailanzeige auch auf die Mailadresse klicken und eine neue Nachricht erstellen.

Leute, ich denke nicht, dass ich alleine damit auf der Welt bin, dass ich mein Mailarchiv auch als Nachschlagewerk nutze. Wenn ein altes Problem nochmal auftritt, bringt es mir nichts, wenn alle Mailbetreffzeilen gleich sind. Es bringt auch nichts, wenn ich 20 Mails öffnen muss um das Richtige zu finden, wenn man am Telefon sagt, dass man eben nachsehen möchte, wie die Fehlermeldung von anno-Dazumal noch hieß.

Auch wenn man sein Mailpostfach als Todo-Liste missbrauchen möchte, ist es doof, wenn man mehrere gleichlautende Aufgaben hat.

Ein guter Betreff beinhaltet die für mich in möglichst wenigen Worten um was es geht. Also statt immer wieder die selben nichtssagenden Sachen in den Betreff zu schreiben, nutzt z.B. einfach statt "Meine Homepage" lieber "Meine Homepage - Änderung im Impressum"

Schlusss machen im Wandel der Zeit

FrüherTM wurden Beziehungen nicht beendet, man blieb seinem Partner treu bis zum bitteren Ende, denn das Braten in der Hölle© war noch eine wirkungsvolle Drohung.

Klar, wer es sich leisten konnte, hatte seine Gespielen oder Gespielinnen und der ein oder andere ließ ungeliebte Ehefrauen auch mal hinrichten aber sonst gab es keinen Ausweg außer man gründete seine eigene Kirche.

Irgendwann gegen Ende des letzten Jahrhundert war das alles gar nicht mehr so richtig wichtig und fest, wenn man nicht verheiratet war rief man seine zu verfließende an, sprach bei einem letzen Candlelightdinner miteinander oder schrieb einen Brief, wenn man Angst vor der Reaktion des Gegenübers hatte. War man verheiratet sah die Sache dann schon anders aus, denn dann ließ man sich diesen Brief durch einen Anwalt schreiben.

Später musste man dann seine Worte weise wählen, denn 160 Zeichen für eine SMS lassen hier nicht viel Spielraum für Erklärungen.

In letzer Zeit soll es Mode sein, seine Beziehung dadurch zu beenden, indem man bei Facebook seinen Beziehungsstatus auf "Single" setzt.

Ich prognostiziere: Demnächst macht man Schluss, indem man die betreffende Person bei Google+ in einen anderen Kreis verschieb.

Aber was laber ich eigentlich: Ich werde auch dieses soziale Netzwerk nicht betreten und meine Beziehung will ich auch nicht beenden, hätte darüber hinaus auch keinen Bock auf Hölle uns so.

Blödes Spiel: Mein Brutalo

Boah ist das ein blödes Spiel!

Ich bin ja, außer irgendwelche Puzzlespiele wie Tetris oder Jump and Juns Super wie Mario, kein Spielerund irgenwie kotzten mich solche kleinen "Linkspiele" ja auch immer an, wenn jeder in irgendwelchen Foren seine Fußzeile damit vollspamt.

Aber irgendwie ist dieses "Mein Brutalo"-Spiel ganz witzig gemacht, also wer mein Schüler werden will:

Mein Charakter Ramadamdingon
Mein Charakter Traumerle

(Ja ich weiß, durch die massenhafte Verlinkung will der Betreiber des Spieles nur seine Linkpopularität erhöhen)

Facebook: Wir wollen dich doch nur kennenlernen

Und hier mal wieder ein gutes Beispiel. Ein gutes Beispiel für gleich mehrere Sachen:

  • Dafür, dass mit meiner GEZ-SteuerGebühr auch zwischendurch mal sinnvolle Beiträge finanziert werden
  • Dafür, dass ich jetzt sehr anschaulich begründen kann, warum ich den ganzen Social-Dingsbumskram wegbleibe...
  • Das Satire manchmal über die Wahrheit nicht hinnausgeht

Direktlink zum Youtube-Video "Willkommen bei facebook - EXTRA 3 - NDR"

Falls jemand wissen möchte, was ich den ganzen Tag so treibe

Und wenn Ihr jetzt alle fleißig KBMpro bestellt, dann ist KBMpro alle und ich kann däumchendrehend Feierabend machen:

Direktlink zu Youtube
Link zu Agenturbo.de

Spammail verk(r)ampft sich durch den Filter

Mann kennt das, trotz Spamfilter landet doch ab und zu eine dieser nervigen Dinger im Posteingang und bietet dem verärgerten Empfänger seine Waren an.

Auch nicht neu ist die Tatsache, dass neben der eigentlichen Verkaufsnachricht auch weiterer Text, der mit den beworbenen Produkten nicht in Verbindung steht, aufgeführt ist. Irgendwie versucht man doch immer im Wettrennen mit den Filtern eine Nasenlänge weiter vorne zu sein.

Keine Ahnung, warum ich nach dem Betreff die Mail noch öffnete, doch irgendwie stieß ich plötzlich auf eine deutschsprachige Textstelle die mir zwar vollkommen wirr vorkam, allerdings doch als Satz interpretiert werden könnte.

Eine kurze Google-Suche nach der Textstelle zeigte mir zwei Ergebnisse auf: Einmal die Spammail, die wohl auf irgendeiner Mailingliste gelandet war und dann auf eine Ausgabe Hitlers "Mein Kampf", gehostet auf der Webseite von ekelerregenden Geschichtsrevisionisten.

Dazu kam noch die Meldung von Google, dass einige Treffer ausgelassen wurden um nur das treffenste zu präsentieren und die Meldung, dass aus Rechtsgründen 3 Ergebnisse entfernt wurden.

Das Google gerne Deutsche vor rechtsradikalen Gedankengut schützen möchte, Amerikaner vor Raubkopien und Chinesen vor dem Rest der freien Meinungsäußerung ist wiederum auch nichts neues und ich bin nach wie vor der Meinung, dass Zensur eindeutig der falsche Weg ist mit rechtem Gedankengut umzugehen. Hier sind z.B. Bildung, Zivilcourage und Medienkompetenz die eindeutig stärkeren und wirkungsvolleren Mittel.

Aber was bewegt einen Spammer, ausgerechnet dieses Buch als Quelle für die oben beschriebenen Filter-Ablenkungstexte zu nutzen? Ist es die Überlegung "Wenn ich durch einen auf die deutsche Sprache konfigurierten Filter will, muss ich deutsche Texte anbieten?" gepaart mit dem Unwissen über andere verfügbare deutsche Texte?

Ich habe Google kaputt gemacht!

Mann bin ich ein 3l1t3-Haxor oder so....

Ich habe Google kaputt gemacht!

Kleiner Aus-Sprachkurs Isländisch auf Youtube

Auf Youtube erklärt uns AlJazeera mit der Hilfe einer isländischen Sängerin wie man den flugverhindernden und wirtschaftschädigenden Vulkan, bzw. den Gletscher der sich über dem Vulkan befindet, ausspricht:

Youtube: Musician explains volcano's name

Wer ließt denn heute noch AGB?

Wie Golem.de berichtet, hat sich ein britischer Onlineshop am 1. April per AGB-Passus 7500 Seelen erschlichen.

Das ganze war zwar ein Aprilscherz, wie das Datum schon impliziert, wirft aber doch die Frage auf, was Unternehmer in Ihren AGB alles reinschreiben könnten und wann es dem ersten auffällt.

Klar, viele Onlineshopbetreiber würden auf eine ellenlange Rechtserklärung sehr gerne verzichten und alles wichtige in einfachen Worten erklären nur wenn Sie das machen würden, würde der nächste Abmahnhai recht schnell vorbeischwimmen und zubeißen.

Was hilft es den Verbraucher, wenn er erstmal ellenlange Rechtserklärungen lesen muss um online einzukaufen? Dann kann man fast genauso schnell im stationären Handel vorbeischneien denn hier ist es ganz einfach:

Händler: Ich verkaufe dir diese Waren für XX €
Kunde: Ich kaufe dir diese Waren für XX € ab

übereinstimmende Willenserklärungen, peng fertig.

Klar, online gibt es da schon mehr zu regeln, Widerrufserklärung, Versandkosten, Rücksendemodalitäten, Zahlungmodalitäten etc. Müsste man das im Supermarkt an der Kasse auch alles regeln würde es dort auch länger dauern.

Nur ist die Lösung hier, ellenlange AGB zusammenzustellen die eh kein Endkunde versteht und meistens einfach in der Form abnickt, dass es gar nicht erst versucht diese zu lesen oder zu verstehen?

Mann müsste als Verbraucher einfach konsequent sein und in keinem Online-Shop kaufen in denen man die AGB nicht versteht. und der Gesetzgeber müsste im Sinne des Verbraucherschutzes die Rahmenbedingungen schaffen, dass es dem Kunde ohne Rechtsanwalt ermöglicht wird, die Modalitäten eines Kaufvertrages zu verstehen.

Meine Wunschvorstellung ist da ja ein Text von 140 Zeichen :-) ein Text, der in der Länge maximal diesem hier entspricht und der in den Bestellablauf eingeblendet wird. kein extra Fenster, keine Checkbox. Die Auflistung der Waren, Versandkosten, Versand + Rechnungsadresse, Widerrufserklärung, Erklärung zur Gewährleistung, fertig.

Soziale Kontakte brauch ich nicht und niemals seh ich Sonnenlicht

Boh, dieser Eintrag wird bestimmt über 140 Zeichen lang, da kann ich den wohl nicht tweeten, was werden meine Followers dazu sagen?

@facebook @twitter @studivz Soziale Netzwerke werden mir immer suspekter. Da verlagere ich alle meine persönlichen Daten ins Klo oder Cloud oder so und habe irgendwann keinen Überblick mehr, wer da nun drauf zugreifen kann.

Können nun meine Fans sehen, dass ich gerne koche? Bekommen meine Followers meinen Status bei Facebook mit? Kann ich tweeten mit wem ich gerade bei StudiVZ gekuschelt habe? Oder können nun auch alle, die selber als Hobbys reiten, schwimmen, netzwerken angegeben haben meine Statusupdates abonnieren?

Nein ich bleibe dabei: Wer mich kontaktieren will, kann das gerne per Mail machen, anrufen, Briefe schreiben oder einfach vorbeikommen, wer mein Fan werden will, darf sich gerne gelegentlich mit ner Fahne und einer Tröte neben mich stellen und Olé Olé rufen nur wer mir folgen will, sollte vorher mit mir abklären, wann mir das genehm ist.

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